Kein Weg zu weit

„Wieviele Kilometer bin ich in meinem Leben schon gegangen?“

Eine nur im ersten Augenblick harmlos anmutende kindliche Frage.

Wittgenstein würde sagen:

„Zu einer Antwort, die man nicht aussprechen kann, kann man auch die Frage nicht aussprechen. Das Rätsel gibt es nicht. Wenn sich eine Frage überhaupt stellen lässt, so kann sie auch beantwortet werden.“

[Tractatus logico-philosophicus, unter 6.5., 1918]

 

Ich denke nicht, dass er recht hat.

2 Gedanken zu „Kein Weg zu weit

  1. Anonymous

    Naja der Satz trifft ganz gut das Problem, dass ich mit der analytischen Philosophie habe (aka mit dem frühen Wittgenstein): kein Gespür für Mehrdeutigkeiten, das Geheimnisvolle kurz: Poesie.

  2. k.

    Gefällt mir auch nicht wirklich, der frühe Wittgenstein, fasziniert mich aber – dieser Versuch das Leben mittels Sprache zu materialisieren.

Kommentare sind geschlossen.